So war Schlag den Bischof
Schlag den Bischof hieß es am Freitagabend im Haus St. Georg in Duderstadt. Hier traten Messdienerinnen und Messdiener des Dekanats Untereichsfeld gegen Bischof Dr. Heiner Wilmer in verschiedenen Spielrunden an. Die Aktion Schlag den Bischof war angelehnt an die Fernsehsendung „Schlag den Star“.
Doch bevor der Bischof und die Messdiener aufeinandertrafen, gab es zunächst eine Andacht in der Emmaus-Kapelle. In dieser wurde über das Thema Talente gesprochen, denn jeder Mensch habe für etwas ein Talent. So habe auch Gott vielen Menschen etwas zugetraut, von denen diese gedacht hätten, dass sie es nicht könnten. Und Gott stärke einem bei dem, was man mache, auch den Rücken. Deshalb sollte jede und jeder auch seine Talente nutzen, auch wenn sie oder er dafür seine Komfortzone verlassen müsse.
Der Bischof erklärte in seiner kurzen Ansprache, dass Talente innerhalb der Familie oftmals mehrfach auftreten und auch nach Generationen wieder vorhanden sein können. „Daher sollten wir dankbar für unsere Talente sein und diese auch nutzen“, so Bischof Wilmer. Mit Blick auf die anstehenden Spiele gegen die Messediener sagte Wilmer, dass er gern ins Untereichsfeld gekommen ist.
Bei den Spielen ging es zunächst einmal darum, zahlreiche Kerzen auszupusten. Und zwar gab es hierbei drei Runden. Trotz vollem Einsatz und umher spritzenden Wachs, musste der Bischof sich hierbei in zwei von drei Spielen den Messdienerinnen und Messdienern geschlagen geben. Im zweiten Spiel galt es einen Lösungssatz herauszufinden. Hierzu waren Lieder und Strophen aus dem Gotteslob angegeben, in denen jeweils das richtige Wort gesucht werden musste. Als Lösungswort kam „Lobe den Herrn“ raus. Hier konnte sich der Bischof, der in diesem Spiel gemeinsam mit Lukas Rethschulte von der Abteilung Jugendpastoral antrat, durchsetzen. Im nächsten Spiel „Fehlerfinden“ war er hingegen chancenlos, denn den Messdienerinnen und Messdienern gelang es auf den gezeigten Bildern jede noch so kleine Veränderung zu erkennen.
In Spiel Nummer vier wurde es dann sportlich, denn alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten ihr Können an der Torwand zeigen. Hierbei sicherte sich das Team Bischof, das unter anderem aus Lukas Rethschulte, Markus Röde, Fahrer des Bischofs, und Vera Wölk, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, bestand, den Sieg. Nach einer Stärkung und vielen spannenden Gesprächen war dann auch im Spiel Nummer 5 voller Körpereinsatz und Konzentration gefragt. Beim „Jenga“ galt es einen Holzspielstein aus dem Turm zu ziehen, ohne dass der Turm umfällt. Und den Spielstein dann auch noch oben wieder auf den Turm zu legen. Hierbei zeigte der Bischof vollen Einsatz und begutachtete den Turm erst einmal aus allen Perspektiven, und legte sich dafür auch auf den Boden, bevor er einen Stein herauszog. Dieser Einsatz zahlte sich am Ende aus und so ging diese Spielrunde an den Bischof. Auch die nächste Runde, ein Quiz rund um die katholische Kirche, entschied Heiner Wilmer für sich. Runde 7 und 8 gewannen wieder die Messdienerinnen und Messdiener, sodass die Entscheidung erst im abschließenden Spiel fiel. Hierbei mussten verschiedene Lieder aus dem Gotteslob erkannt werden. Diese Runde konnte Bischof Heiner Wilmer für sich entscheiden. Und damit ging auch der Gesamtsieg mit 26 zu 19 Punkten an ihn.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass es eine super Veranstaltung war, und dass es eine Revanche für die Messdienerinnen und Messdiener geben soll.
Vera Wölk, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit







