Sternsinger sind unterwegs
In den kommenden Tagen werden die Sternsinger in vielen Orten von Haus zu Haus ziehen, um den traditionellen Sternsingersegen „Christus mansionem benedicat – Christus möge dieses Haus segnen“ zu spenden. Auch in Duderstadt sind zahlreiche Mädchen und Jungen seit Freitagmorgen unterwegs.
Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Während des Aussendungsgottesdienstes der Sternsinger wurde die Aktion, bei der diesmal Bangladesch im Mittelpunkt steht, kurz vorgestellt. Verena Nöhren begrüßte die Mädchen und Jungen in der Basilika: „Schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr bereit seid an die zu denken, für die wir sammeln“. Auch die Lesung aus Jesaia 58 war passend zum Thema Sternsingeraktion ausgewählt. So ging es darin unter anderem um das Ende von Ausbeutung sowie die Beendigung von Unrecht. „Die Worte passend perfekt, denn genau das machen wir. Wir stehen gegen Unrecht und Ausbeutung auf und lassen unsere Stimmen erklingen“, sagte sie. Sie könne sich vorstellen, dass Jesaia stolz auf die Sternsinger wäre. Zudem gab sie den Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg, dass sie auch auf sich selbst stolz sein können, dass sie mit ihrer Teilnahme bei den Sternsingern dazu beitragen wollen, die Welt zu verbessern.
Im Anschluss an die Aussendungsfeier zogen die Sternsinger gemeinsam zum Pfarrhaus, wo sie unter anderem Propst Thomas Berkefeld den Segen überbrachten und das Haus sowie alle, die in diesem ein und aus gehen, segneten. Propst Berkefeld bedankte sich bei den Sternsingern und zeigte auf, warum der Segen wichtig sei. „Hier im Pfarrhaus gehen viele Menschen mit verschiedenen Anliegen ein und aus“, sagte er. Vom Pfarrhaus teilten sich die Gruppen dann auf, um in den Straßen Duderstadts den Segen zu spenden.
Vera Wölk, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit



