Positiver Rückblick auf die Wallfahrten in Germershausen
„Pilgern macht Hoffnung!“ - So lautete der Leitgedanke des Wallfahrtsjahres 2025 in Germershausen. Das Jahr zeigte erneut, wie lebendig Wallfahrt sein kann – mit Gottesdiensten unter freiem Himmel, gemeinsamen Begegnungen und vielen spirituellen Erfahrungen.
Rückblickend fällt das Fazit positiv und zufriedenstellend aus, berichtet Cornelia Kurth-Scharf, von der Wallfahrtsgruppe. In diesem Jahr haben etwa 6.000 Wallfahrerinnen und Wallfahrer den Ort besucht. So lasse sich für die Zukunft sagen, dass Wallfahrten trotz oder gerade wegen des Wandels in unserer modernen Gesellschaft immer noch Zukunft haben. „Die Wallfahrten bieten die Möglichkeit zur Auszeit, zur Reflexion und zur spirituellen Suche, dieses sind Gründe für viele Menschen, sich auf den Weg zu machen“, sagt Kurth-Scharf. Ein Dank gelte auch Bonveno dafür, dass während der Wallfahrten die Räumlichkeiten der ehemaligen Bildungsstätte St. Martin genutzt werden konnten. „Da sind wir wirklich dankbar, dass das möglich war“, so Kurth-Scharf.
In Germershausen wird derzeit das Wallfahrtsjahr 2026 geplant. Die Termine stehen fest und die Wallfahrtsgruppe freut sich, auf viele Wallfahrer und Wallfahrerinnen. Im kommenden Jahr wird Bischof Heiner Wilmer den Wallfahrtsgottesdienst zur „Großen Wallfahrt“ zelebrieren und predigen. Die Große Wallfahrt ist am Sonntag, 5. Juli, um 9.30 Uhr. Die Wallfahrtssaison wird am Sonntag, 29. März, um 9 Uhr mit Propst Thomas Berkefeld eröffnet.
2026 wird auch ein besonderes Ereignis in Germershausen gefeiert: 100 Jahre Frauenwallfahrt zu „Maria in der Wiese“. Im Jahr 1926 feierten die Frauen im Eichsfeld erstmalig eine Frauenwallfahrt im Wallfahrtsort „Maria in der Wiese“ in Germershausen. Die Frauenwallfahrt findet
immer am 1. Sonntag im Mai statt. Seit 2021 haben sich die Organisatorinnen der kfd (katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) und des KDFB (Katholischer deutscher Frauenbund) für ein neues Format entschieden, und zwar, eine Wallfahrt von Frauen für Frauen. Die beiden Frauenverbände möchten hiermit ihre Position für die volle Gerechtigkeit von Frauen und Männern in der Kirche zum Ausdruck bringen. Zum 100-jährigen Bestehen wird Schwester Philippa Rath (Benediktinerin undTheologin) im Gottesdienst predigen. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Wallfahrtskirche.


