„Noah und die coole Arche“ begeistert Groß und Klein“
Zwei Jahre nach dem Kindermusical „Joseph, ein echt cooler Träumer“ hat die Schola Bilshausen im September mit dem neuen Kindermusical „Noah und die coole Arche“ erneut gezeigt, was in ihr steckt. Vorstellungen fanden zunächst für die Grundschule Bilshausen und die Kindertagesstätte St. Bernadus in Bilshausen statt. Die Darstellerinnen und Darsteller waren Ende des Monats aber auch in der Kirche St. Alexander und Brüder in Krebeck zu Gast.
Seit Januar wurde für das Kindermusical „Noah und die coole Arche“ (geschrieben von Ruthild Wilson, erschienen über die Creative Kirche Witten) unter der Leitung von Nicole Müller fleißig geprobt, getanzt und alles vorbereitet. Auch beim Probenwochenende auf dem Wohldenberg sowie bis zur Generalprobe am Anfang September wurde gesungen, getanzt und gelacht, bis die Arche schließlich seetüchtig war und alle großen und kleinen Musicalstars startklar waren.
Dann hieß es „Vorhang auf für Noah, seine Familie und jede Menge Tiere“. In schmissigen Liedern, mit Chor-Choreografien und Tänzen, dazwischen Theaterszenen und mit tollen Kostümen entführten die Kinder die Zuschauer in den Weinberg, wo Gott Noah den Auftrag gibt, ein riesiges Schiff zu bauen. Von Schaulustigen verspottet baut Noah unbeirrt weiter und kann sich, als der große Regen einsetzt, mit seiner Familie und vielen, vielen Tiere retten. Gott verschließt die Tür und alle sind in Sicherheit. Aber nach und nach bekommt Noah auch den Unmut der Tiere zu spüren, Bären beschweren sich übers Essen, die Giraffen jammern über zu kleine Räume und eine kleine Maus wird von den großen Tieren immer aufs Schwänzchen getreten. Aber endlich ist die große Flut vorbei und für Noah, seine Familie und die Tiere beginnt ein neues Leben. Und Gott? Der verspricht, nie wieder so eine große Flut kommen zu lassen und malt als Zeichen für dieses Versprechen einen bunten Regenbogen in den Himmel.
Die Hauptrolle des Noah übernahm Amelie Herz, an ihrer Seite stand Frederik Müller als Erzähler, der zugleich in einer weiteren Szene als urkomische riesige Kuh für große Lacher im Publikum sorgte. Die Stimme Gottes wurde von Frederik Freiberg gesprochen. Noahs Frau wurde von Ella Monecke gespielt, die drei Söhne verkörperten Till Engelhardt, Jakob Ahlborn und Felias Müller. Als quirliges Frosch-Duo „Fred und Frieda“ begeisterten Elisa Müller und Lena Hartmann die Zuschauer. Auch die jüngsten Schola-Mitglieder Carla Harman, Milena Wentzler und Mira Voß hatten eine wichtige Rolle: Sie stellten den Raben und die Taube dar, die von Noah ausgeschickt wurden, um zu schauen, ob das Wasser schon wieder weit genug gesunken war, damit alle die Arche wieder verlassen konnten.
Neben den kleinen Solisten (Greta Ahrenhold, Leni Ahrenhold, Laura Heiser, Mathilda Schröder, Mathilda Seyer, Sophia Tauchmann, Merle Voß, Enna Vollmer, Johanna Kiermasch, Misha Manlongat, Jasmin Tauchmann, Hanna Herz, Finja-Marie Wentzler) sorgte die gesamte Schola mit Chor- und Tanzszenen sowie die live gespielte Musik von Keyboard (Bjarne Müller), Querflöte (Sabrina Hartmann), Gitarre (Hannah Freiberg und Silvia Gerhardy), Trompete (Niels Müller) und Cajon (Ann-Kathrin Müller und Niels Müller) für Gänsehautmomente.
Unterstützt wurden die Kinder der Schola außerdem von der seit etwa 1 ½ Jahren bestehenden „großen Schola“, einer Gruppe Erwachsener, die Spaß am Singen haben und sich diesem Projekt, ebenfalls als Tiere kostümiert, gerne angeschlossen haben.
Die Texte und die Tanzszenen wurden durch Nicole Müller für die kleinen Stars angepasst. Die Kostüme der Kinder waren bombastisch. Das Gesamtspiel machte das Musical zu einem besonderen Erlebnis. Auch die Aufführungen für die Grundschule und Kindergarten kamen bestens an.
Ein gelungenes Projekt, das die Gemeinde, Kinder, Erwachsene gleichermaßen begeisterte und schon jetzt Lust macht auf das nächste Musical.


