Martinsumzug in Duderstadt
Am Vorabend von St. Martin sind am Montagabend zahlreiche Familien mit Laternen durch die Duderstädter Innenstadt gezogen. Angeführt wurde der Zug vom „St. Martin“ und seinem Pferd.
Bevor der Umzug durch die Stadt startete, gab es in der Basilika St. Cyriakus eine kurze Andacht. Diese wurde von Gemeindereferentin Verena Nöhren und der Pastorin der evangelischen Gemeinde St. Servatius, Christina Abel, gestaltet. „Wir denken heute an den Soldaten Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hat“, erklärte Verena Nöhren zu Beginn der Andacht. Die Geschichte des Heiligen Martin erzählte dann Christina Abel aus Sicht des Bettlers. Hierbei betonte sie, dass das Teilen des Mantels den Bettler nicht nur äußerlich gewärmt habe. „Mir ist dabei auch ums Herz ganz warm geworden“, sagte sie in ihrer Rolle als Bettler. Etwas Gutes soll auch immer mit dem Geld aus der Kollekte der St. Martins-Andacht getan werden. In diesem Jahr, so berichtete Verena Nöhren, sollen die Einnahmen an die Elternhilfe für das Krebskranke Kind in Göttingen gehen.
Im Anschluss an die Andacht zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Umzuges dann singend durch die Duderstädter Straßen. Begleitet wurden sie dabei von der Duderstädter Blaskapelle. Zurück an der Basilika wurden Martinshörnchen miteinander geteilt und zum Aufwärmen gab es Kinderpunsch.
Vera Wölk, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




