Hubertusmesse in Gieboldehausen
Zur Erinnerung an den heiligen Hubertus von Lüttich – dem Schutzpatron der Jäger, Forstleute und Schützen – findet am Sonntag, 9. November, um 10.30 Uhr eine Hubertusmesse in der Pfarrkirche St. Laurentius in Gieboldehausen statt. Das feierliche Hochamt zu Ehren des Heiligen Hubertus wird Pfarrer Matthias Kaminski zelebrieren.
Die Hubertusmesse ist eine instrumental erklingende Messe, die jährlich zur Erinnerung an den Heiligen Hubertus von Lüttich um den 3. November durchgeführt wird. Insgesamt stellt die Liturgische Musik ein anspruchsvolles musikalisches Repertoire dar und beschert den Gottesdienstbesuchern ein unvergessliches Klangerlebnis. Traditionell wird das Bläserkorps der Jägerschaft Duderstadt unter der Leitung von HansAdolf Kurth die feierliche Hubertusmesse mit Jagd- und Parforce-Hörnern „Zum Einzug“, „Kyrie“, „Gloria“, „Choral“, „Sanctus“ und „Hymne an St. Hubertus“, „Glockenklang“ und „Agnus Dei“, umrahmen. Das Ende der Messe wird mit dem imposanten Hubertusmarsch angekündigt. Die Gemeinde wird mit Gebet und Gesang am Gottesdienst beteiligt und zum Schluss – unterstützt von kräftigen Hörnerklängen – das bekannte „Großer Gott, wir loben dich!“ anstimmen.
Der Heilige Hubertus entsagte der Jagd
Hubertus, ein junger Edelmann, war ursprünglich ein leidenschaftlicher Jäger, der die Erlegung des Wildes als Selbstzweck sah. Nach der Legende des Heiligen Hubertus, der erst gar kein guter Mensch war und keine Regeln kannte, begegnete er an einem Karfreitag bei der Jagd Jesus Christus in Form eines leuchtenden Kreuzes zwischen dem Geweih eines Hirsches, den er schießen wollte. Erst die Begegnung mit dem Hirsch ließ ihn innehalten und brachte ihn zur Rechenschaft gegenüber Gott. Die Begegnung mit dem Schöpfer führte zu einem radikalen Umdenken bei Hubertus. Er änderte sein Leben, wurde in Rom zum Bischof geweiht, war später Bischof von Lüttich/Niederlande und starb 727 als Heiliger Hubertus von Lüttich.


