Glockenkonzert für den Heiligen Laurentius
Mit dem sogenannten Laurentiusläuten am Montag, 10. August, soll der Festtag des Heiligen Laurentius, dem Stadtpatron Duderstadts, enden. Im vergangenen Jahr war das Laurentiusläuten auf Initiative von Torsten Rudolph, Küster der Basilika St. Cyriaskus Duderstadt, erstmals in Form eines Glockenkonzertes erklungen.
Der heilige Laurentius war ein römischer Diakon, der am 10. August 258 durch das Martyrium den Tod erlitt. Bis 1971 prägte in Duderstadt die große Laurentiusprozession diesen Festtag. Nach der Premiere im Vorjahr soll mit dem erneuten Laurentiusläuten wieder das Leben und Wirken des Heiligen in den Blick genommen werden und zudem der vielfältige musikalische Ausdruck der Glocken der Basilika gezeigt werden.
Die Partitur beginnt mit drei Sequenzen, bei deren Wechsel sich jeweils eine tiefere Glocke dazugesellt und die kleinere verstummt. Danach folgen zwei herbe Motive, die sich in As-Dur-Klängen auflösen. Diese wandeln sich in ernste, tiefe Klänge und wechseln über in eine lichte Dur-Terz und zwei ausgefüllte sonntägliche Teilgeläute, nach deren raschem Ausläuten die Evangelienglocke sich kurz zu Wort meldet. Das Finale beginnt mit der großen, knapp sechs Tonnen schweren, Festglocke und dem sich langsam aufbauenden Vollgeläute, in das die Glocken der St.-Servatius-Kirche mit einstimmen, teilt Torsten Rudolph mit. Beginn des Glockengeläuts ist um 19.30 Uhr. Gut zu hören sind die Glocken auf dem Vorplatz der Basilia zwischen Schützenbrunnen und Mariensäule. Dort wird es auch Programmzettel geben, auf denen die Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen können, wann welche Glocke in das Geläut einstimmt. Insgesamt wird das Läuten, zusammen mit dem von St. Servatius, etwa eine halbe Stunde dauern.


