Erinnerung an Papst Franziskus

Papst Franziskus ist am Ostermontag (21. April) im Alter von 88 Jahren verstorben. Propst Thomas Berkefeld und Pfarrer Matthias Kaminski haben sich zum Tod des Operhaupts der katholischen Kirche geäußert. 

„Der Tod von Papst Franziskus betrifft alle Katholikinnen und Katholiken auf der ganzen Welt. Die Gläubigen in der ganzen Welt haben ihr Oberhaupt verloren. Daher verbindet uns sein Tod weltweit. Der Tod von Franziskus ist ein Verlust, denn er hat die Herzen vieler Menschen angesprochen. Dass er den Segen Urbi et Orbi am Ostersonntag noch gesprochen hat, ist ein starkes Zeichen. Mir wird vor allem sein Aufruf, den ich sehr ernst genommen habe, die Armen nicht zu vergessen, in Erinnerung bleiben. Denn dies war ein wichtiger Aspekt seines Wirkens als Pontifex“, sagt Propst Thomas Berkefeld.

„Die Nachricht vom Tod von Papst Franziskus hat mich überrascht. Ich habe die Nachricht kurz vor dem Ostergottesdienst erhalten. Wir haben dann während des Gottesdienstes für ihn gebetet. Ich habe auch die Betroffenheit der Gläubigen über seinen Tod gespürt. In Erinnerung bleiben wird mir sein Einsatz für die Menschen in Not wie beispielsweise den Armen und den Flüchtlingen bei seinem Besuch auf Lampedusa. Deren Not hat er in den Mittelpunkt gestellt, das war für mich bemerkenswert. Zudem bleibt für mich unvergessen, dass Franziskus gesagt hat, dass für ihm eine verbeulte Kirche lieber ist als eine Kirche, in der alles glattläuft. Das war Mut machend, weil es nah an den Menschen war. Außerdem war Papst Franziskus für mich der ,Papst der Überraschungen‘. Er hat vieles angestoßen, wovon wir einiges noch in den kommenden Jahren merken werden. Des Weiteren war er ein Mensch des Gebetes, der sich den Gläubigen durch das Gebet verbunden gefühlt hat", äußert sich Pfarrer Matthias Kaminski zum Tod von Papst Franziskus. 

An der Basilika St. Cyriakus hängt seit Montagvormittag die Trauerbeflaggung. Derzeit ist geplant, in einer Heiligen Messe am Freitag, 25. April, um 17 Uhr, in der Basilika, dem Verstorbenen zu gedenken. Außerdem hat das Bischof Heiner Wilmer aller Pfarreien im Bistum Hildesheim darum gebeten, dass bis zum Begräbnis des Papstes jeden Tag um 12 Uhr für fünf Minuten das Totengeläut zu hören sein soll.