Das Hobby zum Beruf gemacht
Anna Goldhagen ist seit 1. April neue pastorale Mitarbeiterin
Anna Goldhagen ist seit 1. April pastorale Mitarbeiterin im Pastoralbereich Duderstadt/Nesselröden/Seulingen. Die 42-Jährige, die mit Mann und Sohn im thüringischen Eichsfeld wohnt, ist als Quereinsteigerin zur katholischen Kirche gekommen.
Ich habe Agrarwissenschaften studiert und auch in der Landwirtschaft gearbeitet“, berichtet Anna Goldhagen. Anschließend sei sie in verschiedenen Projekten tätig gewesen, zum Teil auch in der Betreuung von Ehrenamtlichen. Mit dem Wechsel zur katholischen Kirche macht sie jetzt, wie sie selbst sagt, ihr Hobby zum Beruf. Denn in ihrer Heimatgemeinde ist sie seit mehreren Jahren in der Kirchenarbeit tätig. „Ich war und bin da in verschiedenen Bereichen tätig. Beispielsweise in der Arbeit mit Kindern, als Kommunionhelferin und bei Wort-Gottes-Feiern“, erzählt Anna Goldhagen. Dabei sei ihr immer bewusster geworden, dass die Kirche ihre erste Leidenschaft ist, und deshalb habe sie sich nach einiger Bedenkzeit entschieden, sich auf die Stelle in Duderstadt zu bewerben. Bereits vor etwa zweieinhalb Jahren hat Anna Goldhagen begonnen, den Würzburger Kurs Theologie im Fernstudium zu studieren.
Bei ihrer Arbeit möchte sie einen Schwerpunkt auf Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Familien legen. „Hierbei soll vor allem auch die Unterstützung, Stärkung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen im Fokus stehen und die Erprobung neuer Angebote“, berichtet Goldhagen. Auch die Vernetzung mit weiteren Akteuren soll vertieft werden.
Zur Weiterqualifizierung für ihre Aufgaben in Duderstadt wird sie im Herbst eine 2-jährige berufsbegleitende Ausbildung, die vom Bistum Hildesheim angeboten wird, beginnen. Bei ihrer neuen Aufgabe ist ihr wichtig, dass sie das Gemeindeleben mit den Menschen vor Ort gestaltet. „Mein Leitgedanke ist hierbei: Was kann ich für die Gemeinde tun, damit sie Gemeinde sein kann“, berichtet sie. Denn sie arbeitete gern mit und für die Menschen. Aus diesem Grund möchte sie auch mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen, um zu hören, welche Themen ihnen wichtig sind.
Vera Wölk, Referentin für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit


