3. Phase der Zukunftsräume startet

Das Projekt „Zukunftsräume“ startet im Dekanat Untereichsfeld jetzt in seine 3. Phase. Für den Abschluss von Phase 2 und den Start in Phase 3 gab es jetzt eine gemeinsame Veranstaltung der Projektgruppen aus allen Pfarreien des Dekanates.

Für die Veranstaltung, die von Ricardo Wickert, aus der Organisationsentwicklung des Bistums, moderiert wurde, stellte die Pfarreien ihre Ergebnisse aus den ersten beiden Phasen vor. Hierfür hatte jede Projektgruppe Plakate erstellt, auf denen unter anderem der Anteil der Katholiken vor Ort, das Durchschnittsalter und die Anzahl der Gottesdienstbesucher vermerkt waren. Zu Beginn hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeit, sich die Informationen, die die anderen Pfarrgemeinden erstellt hatten, anzugucken. Hierbei kamen die Anwesenden schnell miteinander ins Gespräch und überlegten auch, was Gründe für die derzeitige Situation in den Gemeinden sein könnten.

Im Anschluss an die offizielle Begrüßung durch Propst Thomas Berkefeld, gab es dann eine Arbeitsphase für die jeweiligen Projektgruppen. In dieser sollten sie darstellen, welche Herausforderungen es zum einen für ihre Pfarrei gibt und zum anderen in der Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde. Hierbei zeigte sich, dass es in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Veränderungen gegeben habe. Eine Frage, die sich die Verantwortlichen stellen, ist, wie es gelingen kann, den positiven Spirit besonderer Gottesdienste wie beispielsweise Erstkommunion auch in den „normalen“ Sonntagsgottesdienst zu übertragen. Zudem müsse es gelingen weitere Ehrenamtliche für die Arbeit in den Kirchorten zu gewinnen. Ein weiterer Punkt, der angesprochen wurde, war, dass das sogenannte „Kirchturmdenken“ reduziert und die Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien gestärkt werden sollte.

In der 3 Phase, die etwa ein Jahr dauern wird, soll zunächst ein pastorales Konzept erstellt werden. Hierzu gehören unter anderem die Fragen „Worauf konzentrieren wir uns zukünftig? und "Was tun wir zukünftig nicht mehr?“ Darauf aufbauend und teilweise auch im parallelen Verlauf soll dann das Immobilienkonzept entwickelt werden. Hierbei geht es dann um die Frage „Welche Gebäude wollen wir behalten und wie können wir sie energetisch sanieren?“.

Vera Wölk, Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit